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Route des Kalifats

 
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Durch das Herz von Al-Andalus

Kirchturm in Aguilar de la Frontera

Geschichte, Natur und Lebensart!

Eine Reise durch die Geschichte des von den Mauren während ihrer 800jährigen Anwesenheit in Spanien geprägten Gebietes. Zwischen Córdoba, der alten Hauptstadt des Kalifats, und Granada, der letzten Bastion der Nasriden im 15. Jahrhundert, erstreckt sich ein hügeligesTerritorium voller im Laufe der Zeit immer wieder umkämpfter Burgen und Türme, um die sich Geschichten und Legenden ranken. Hier zeigt sich das Erbe der hispano-musulmanischen Epoche in seiner stärksten Ausprägung.

 

Highlights

- Córdoba
- Priego de C.
- Alcalá la Real
- Subbéticas
- Granada

 
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   Routenverlauf

 

Das Wesentliche

Reise-Stationen

Kurzbeschreibung
Die Route des Kalifats verbindet die beiden wichtigsten Zentren der arabischen Epoche in Spanien, Córdoba und Granada sowie die Flussebene des Guadalquivir mit der fruchtbaren Vega. Die Route verläuft durch den Naturpark Sierras Subbéticas mit seinen beschaulichen Ansiedlungen, streift einige kleinere Berglandschaften wie die Sierra de Moclín und Sierra Elvira sowie die Vega nördlich von Granada und den daran grenzenden Naturpark Sierra de Huétor.

 

Neben der Landschaft und den Monumenten sind die Gastronomie und das traditionelle Kunsthandwerk hervorzuheben. 

 

Die Route des Kalifats läßt sich von Granada aus gut mit einem Ausflug in die Sierra Nevada oder in die Dörfer der Alpujarras verbinden.

 

Streckenführung
Von Córdoba gibt es zwei Routen. Die südliche führt über Águilar de la Frontera, Priego de Córdoba, die nördliche über Espejo und Baena nach Alcalá la Real. Von hier führt der Weg entweder direkt (N 432) oder durch die Dörfer der granadinischen Vega nach Granada.

 

Benötigte Zeit
2-3 Tage, je nach Interesse und Aktivitäten auch länger.

 

Länge
nördliche Route: ca. 180 Kilometer
südliche Route: ca. 195 km
zusätzlich durch die Vega: ca: 210/225 km

 

Beste Reisezeit
Frühling/Frühsommer (März bis Juni) und Frühherbst (Sept. bis Okt.)

 

Landschaften und Schutzgebiete
Die Route führt durch mehrere Naturlandschaften zwischen dem Guadalquivir-Tal und der Vega um Granada. Dabei wechseln sich Getreidefelder, Weinberge und Olivenhaine ab. Über einige kleinere Bergpässe mit Höhenlagen um 1000 m führt der Weg bis zu den Ausläufern der hochalpinen Sierra Nevada.

Parque Natural Sierra Subbéticas
Das 31.568 ha große Gebiet besteht hauptsächlich aus mittelhohem Kalkstein-Gebirge mit mediterraner Vegetation. Im Naturpark liegen acht Ortschaften (Besucherzentrum in Cabra). 

Parque Natural Sierra de Huétor

12.428 ha umfasst dieses kalksteinhaltige Mittelgebirge mit einer artenreichen Vegetation nordwestlich von Granada. Sieben Ortschaften liegen auf dem Parkgebiet (Besucherzentrum in Viznar).

 

Touristische Infos


Touristenbüros

Aguilar de la Frontera
Cuesta de Jesús 2
Alcalá la Real
Paseo de los Álamos
Baena
Plaza de España 9
Cabra
Santa Rosalia 2
Córdoba
Torrijos 10
Plaza de Judá Leví
Granada
Corral del Carbón
Plaza Mariana Pineda 10
Lucena
Plaza Nueva 1
Montilla
San Luis 8
Priego de Córdoba
Rio 3

 

Unterkünfte

Hotels und Pensionen finden sich in den Ortschaften entlang der Strecken, allerdings ist die Auswahl eher begrenzt. Vereinzelt auch Apartments und Campingplätze.

 

Aktivitäten

Cabra
Wandern
Cogollos de Vega
Wandern, Drachenfliegen
Córdoba
Reiten, Fliegen, Jagd, Zoobesuch
Granada
Reiten, Fliegen; Skifahren, Wandern
Luque
Wandern
Priego de Córdoba
Wandern, Reiten
Zuheros
Wandern

 

Feste

Patronatsfeste / Ferias

nahezu jede Ortschaft feiert ihren Patron und/oder begeht eine "Feria".


Wallfahrten - "Romerías"

Aguilar de la Frontera
Virgen de los Remedios (10 Tage nach Fronleichnam)
Baena
Virgen Blanca de la Alegría (Ende Juni)
Cabra
Nacional de Gitanos (Juni)
Virgen de la Sierra (4.-8. Sept.)
Castro del Río
Virgen de la Salud (Juni)
Lucena
Virgen de Araceli (Anf. Mai)
Luque
San Isidro (15.5.)
Moclín
Cristo del Paño (5.10.)

 

Sonstige

Baena Karneval
Córdoba
Kreuzfeste (Anf. Mai)
Fest
der Innenhöfe (Mitte Mai)
Feria de la salud
(Ende Mai)
 
Montilla Weinfest (Anf. Sept.)

 

Córdoba (km 0; 318.700 Einw.)
die Provinzhauptstadt mit der weltberühmten Mezquita war einst Sitz des Kalifats. 

die südliche Route

Fernán Núñez
(35 km; 9.450 Einw.)
im fruchtbaren Ackerland gelegene Gründung aus dem 14. Jh. Kirche Santa Marina;  Herzogspalast Ducal

Montemayor (38 km; 3.800 Einw.)
Festungsdorf. Gut erhaltene Burg im Mudéjar-Stil; Kirche Nuestra Señora de la Asunción; 3 kleine Dorfmuseen

Montilla (49 km; 23.250 Einw.)
Zentrum des Weinanbaues. Kirchen Santiago, San Francisco; div. Herschaftshäuser; Kloster Santa Clara; Museum Histórico-Local

Aguilar de la Frontera (58 km; 13.500 Einw.)
schon von den Römern besiedelt. Kirche Nuestra Señora del Soterraño; achteckige Plaza de San José

Lucena (76 km; 38.600 Einw.)
sehenswerte Kirche San Mateo; mittelalterliches Kastell del Moral; 
6 km außerhalb: Wallfahrtskirche Virgen de Araceli; schöner Halbtagesausflug über Rute nach Iznájar (35 km)

Cabra (86 km; 20.700 Einw.)
im Naturpark Sierras Subbéticas gelegenes archäologisches Kleinod (Museum). Burgturm; Kirche de la Asunción y Ángeles 
5 km außerhalb: Wallfahrtskirche Virgen de la Sierra

Carcabuey (95 km; 2.800 Einw.)
Kirchen San Marcos und Nuestra señora de la Asunción; Mehrere Einsiedeleien und ein mittelalterliches Kastell (13.-14. Jhd.)

Priego de Córdoba (110 km; 22.800 Einw.)
wichtiges maurisches und später christliches Regionalzentrum. Burgreste; Kirchen de la Asunción mit Kapelle, de la Aurora und San Francisco; Viertel Barrio de la Villa; Brunnen Fuente del Rey 

die nördliche Route

Espejo (34 km; 3.850 Einw.)
zwischen Olivenhainen auf einem Hügel gelegen. Burganlage (Privatbesitz); Kirche San Bartolomé

Castro del Río (40 km; 8.100 Einw.)
vermutlich schon von Römern bewohnt. Burg; Kirche de la Asunción; Casa de Medinaceli

Baena (60 km; 19.700 Einw.)
Zentrum der Olivenproduktion. Orientalisch geprägte Altstadt; Kirchen Santa María la Mayor, Guadalupe; Burgreste

Zuheros (70 km; 850 Einw.)
malerisch gelegene Burg auf der Bergspitze umgeben von Olivenhainen; Kirche Virgen de los Remedios; Plaza de la Paz; 
4 km außerhalb: Höhle Cueva de los Murciélagos (Tropfsteinhöhle; Zeichnungen) 

Luque (76 km; 3.270 Einw.)
Reste der maurischen Burg; Kirche de la Asunción; Plaza de España

Alcaudete (96 km; 11.150 Einw.)
zwischen Olivenbergen und Weinhängen gelegen. Festungsruinen; Kirche Santa María

Castillo de Locubín (115 km; 4.900 Einw.)
Aussichtspunkt  auf Fluß und Stausee; maurische Burg

ab dem Schnittpunkt der Routen in

Alcalá la Real
(125 km; 21.900 Einw.)
zwischen Mauren und Christen lange umkämpfte Grenzstadt. Festung Fortaleza de la Mota; Kirchen Santo Domingo; Santa María la Mayor, Nuestra Señora de las Angustias; Brunnen Puente del Pilar

Pinos Puente (161 km: 13.100 Einw.)
inmitten von Ackerland gelegene Ansiedlung. Brücke aus dem 7. Jh. 

Granada (180 km; 237.700 Einw.)
Hauptstadt des letzten Reiches der Mauren: Al-Andalus. Vor den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada liegt die großartige Alhambra.


Variante durch die nördliche Vega

Etwa 20 km südl. von Alcalá la Real muß man abzweigen in Richtung

Moclín
(148 km; 4.300 Einw.)
Festungsanlage; Kirche del Paño
außerhalb: Wachttürme

Colomera
(164 km; 1.600 Einw.)
Kirche de la Encarnacíon; Burgruinen

Güejevár (184 km; 1.750 Einw.)
Plaza de la Constitución mit Barockkirche; gute Wurstwaren

Cogollos Vega (189 km; 1.950 Einw.)
auf aussichtsreicher Höhe gelegen. Arabische Bäder

Alfacar (197 km; 4.500 Einw.)
Ehemalige Ruheresidenz der nasridischen Mauren. Schöne Lage auf über 900 m Höhe
außerhalb: Park Federico García Lorca

Víznar (203 km; 750 Einw.)
am Fuß der Sierra de Huétor gelegen. Erzbischöflicher Palast del Cuzco; Kirche del Pilar

Granada (210 km)

Womit kombinieren?

 

Reiseziele vorher oder nachher:

- Sevilla und Campiña
- Sierra Nevada und Alpujarras
- Jaén und Cazorla
- Costa Tropical um Motril
- Route des Al-Isidri
- Málaga und Costa del Sol
- Guadix und Almería

 

Festung "de la Mota" - Alcalá la Real

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