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Stadt der drei Kulturen
Grosse Moschee und blühende Innenhöfe
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Die Geburtsstadt des
römischen Philosophen Seneca war ab 929 Metropole des Kalifats auf
spanischem Boden und damit die große Konkurrenz zu Bagdad. Jüdische,
arabische und christliche Kultur lebten hier für eine kurze Zeit
friedlich miteinander, in der insbesondere Wissenschaft und
Philosophie blühte.
Die ursprüngliche Stimmung erfährt man am besten im alten
Stadtzentrum rund um die große "Mezquita". |
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Highlights
Im
Monat Mai:
- Kreuzumzüge
-
Fest der Patios

- Feria de Mayo
incl. "Corrida"
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Die alte
Hauptstadt des mächtigen Kalifats ist jetzt eine eher
ruhige Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Im 10.
Jahrhundert noch Millionenstadt, leben heute 325.500
Menschen in der Stadt am Guadalquivir, von den Mauren
"Großer Fluss" (Wadi-al-Kebir) genannt. Sie
liegt in der fruchtbaren Campiña, in der unter anderem
Wein und Oliven gedeihen.
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Mezquita -
Kathedrale
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ehemalige Moschee mit einer darin eingefügten Kathedrale.
"Erbe der Menschheit". In ihrem Innern der
prächtige Säulenwald (856 Bögen), außen eher wie eine
Festung gebaut.
Judería - das ehemalige jüdische
Stadtviertel liegt gleich neben der Mezquita. Dort findet
man enge blumengeschmückte Gassen wie die Calleja de
las Flores, die ehemalige Synagoge
und das Stierkampfmuseum.
Alcázar de los Reyes Cristianos - als
Festung gebaute Residenz aus dem 14. Jh. mit besonders
schöner Gartenanlage.
Torre de la Calahorra - maurischer Turm, im
14. Jh. umgebaut, der heute das Museum vivo de
Al-Andaluz beherbergt. Über die alte römische Brücke
erreichbar. |
Museo Arqueológico
Provincial
- römische, westgotische und arabische
Exponate in einem Renaissancepalast.
Plaza de la Constitución (Plaza de la Corredera)
- Arkadenplatz aus dem 17. Jh., früher Stierkampfarena.
Palacio de Viana - Herrschaftshaus mit 12
Innenhöfen und Gartenanlage. |
Reste
eines römischen Tempels
- gleich neben dem
Rathaus.
Museo de Bellas Artes - Kunstmuseum im
ehemaligen Hospital de la Caridad an der schönen Plaza
del Potro. Werke des andalusischen Barock.
Museo Julio Romero de Torres - Werke des
cordobesischen Malers in seinem Geburtshaus.
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| Verschiedene Kirchen aus dem
13. Jh.: Santa Marina de Aguas Santas, San
Pablo, San Miguel, San
Nicolás de la Villa, San Lorenzo. |
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Medina
Azahara
(Medinat al-Zahra) - teilweise restaurierte,
auf drei Terrassen angelegte Palaststadt aus der Zeit des
Kalifats.
Sie befindet sich etwa 8 km in westlicher Richtung
(Straße C-431)
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| "Las Ermitas"
- bis vor kurzem von Mönchen bewohnter Hügel mit
mehreren Einsiedeleien - ursprünglich aus dem 4. Jh. -
und einer Kirche. 7 km nördlich von Córdoba an der
Landstraße nach Villaviciosa gelegen |
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Route
des Kalifats
- Von Córdoba durch
die Sierra Subbética über Alcalá la Real und die
Dörfer der Vega nach Granada.
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Touristenbüro
Torrijos 10 (andalus.)
Plaza de Judá Levi (städt.) |
Verkehrsverbindungen
Bahnhof "Ctra. Conde de
Guadalhorce" (AVE =
Highspeed-Zug nach/von Madrid bzw. Sevilla)
Überregionale Zugverbindungen (RENFE) nach Málaga, Granada, Algeciras
Schnellstraßen
Richtung Sevilla, Jaén/Madrid; Bundesstraßen nach Granada, Málaga,
Extremadura/Portugal
Flughafen (Llanos del
Castillo): ausschließlich für Privat-Charter und
Air-Taxis. |
Unterkünfte
Über 70 Hotels und Pensionen in verschiedenen Qualitäts-
und Preisklassen. |
Tapa-Bars
Etliche Möglichkeiten in der Judería, an der Plaza del
Potro und der Plaza de la Corredera. Die Spezialität
Córdobas: Salmorejo (Creme auf Gazpacho-Basis) |
Restaurants
Einflüsse der mozarabischen Küche in den vielen guten
Restaurants der Stadt. Cordobesische Spezialität:
"Cola de toro" (geschmorter Stierschwanz) |
Freizeitangebote
Opern- und Musikdarbietungen im Gran Teatro
Flamenco-Shows
Botanischer Garten und Zoologischer Park
Reitvorführungen der "Caballerizas Reales" |
Einkäufe
Allgemein
- in den Einkaufsstraßen rings um die Plaza de las
Tendillas: José Cruz Conde, Conde de Gondomar
Silberfiligranschmuck in vielen Werkstätten und
Geschäften rings um die Mezquita
Lederwerkstätten in der Calleja de las Flores
Städtischer Handwerksmarkt "Zoco Municipal de
Artesanía" in der Nähe der Mezquita |
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Wenn es um
Córdoba geht, dann fällt den fussballbegeisterten Bundesbürgern nur eines ein: Die Erinnerung an "Die Schmach" wird plötzlich
gegenwärtig. Als sei die peinliche 3:2-Niederlage im Länderspiel gegen Österreich im Rahmen der
Fussball-Weltmeisterschaft 1978 - allerdings in Argentinien - erst gestern gewesen. Doch spätestens seit der
Fussball-Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich sind die alten Kräfteverhältnisse wieder gerade gerückt. Vielleicht ist die gleichnamige
Geburtsstadt des römischen Philosophen Seneca im Süden Spaniens nicht ganz so bekannt, dafür ist sie aber kulturhistorisch interessanter. Die drittgrößte Stadt Andalusiens gehört seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt daher als touristische Sehenswürdigkeit. Neben dem bedeutendsten Bauwerk der Stadt, der
"Mezquita" lohnt sich der Gang über die "Römische Brücke", die über den
Guadalquivir
führt. Auch wenn die großen sportgeschichtlichen Episoden im andalusischen Córdoba fehlen, so gibt es für jeden Besucher doch die Möglichkeit, sich in einem der vielen Sportzentren oder einem
beliebigen
Sporthotel rund um Córdoba fit zu halten.
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